Die Chroniken des Waldes

Die Chroniken des Waldes sind eine Sammlung von Bildern, die dazu anregen, Bäume mit ei­nem anderen Auge zu betrachten und zu erkennen, dass sie als eine andere Lebensform, aber durchaus als lebendige Wesen mit uns den Lebensraum Erde teilen. Es gibt viel, was wir von ihnen lernen können, und vielleicht wird eine Zeit kommen, in der wir einen Weg finden, mit ihnen und der Natur wieder mehr im Kon­takt zu sein und sie nicht nur als leblose Gebrauchsgegenstände zu betrachten.

Die Geschichten, welche die Bilder märchenhaft umrahmen, tra­gen den Leser in eine Phantasiewelt, in der Bäume lebende und fühlende Wesen sind und das Wort Wald eine größere Bedeutung hat.

Wer die Baumbilder mit den Baumgesichtern betrachtet, wird sich fragen, ob die Bäume – oder zumindest einige von ihnen so wie die „Ents“ in „Der Herr der Ringe“ von Tolkien – dann doch spazieren gehen, wenn sie sich unbeobachtet fühlen. Die Gesichter legen Zeugnis davon ab, dass dieses Leben „ein Sein“ ist und dass sich seine Formen in allen Lebewesen spiegeln. Und da wir ein Gesicht haben, erkennen wir das Gleiche auch um uns herum. Alles hat ein Antlitz, alles hat Leben und Existenz, alles ist für sich einzeln und doch mit anderen Lebensformen verbunden.  Auch wenn jedes Wesen seine ganz eigene Existenz, Wahrneh­mung und Erfahrung des Lebens hat, bedeutet dieses nicht, dass wir als Einzige wesenhaft und lebendig sind.

Bäume sind Lebewesen genau wie wir, nur eben anders. Und ei­gentlich wissen wir dieses auch, denn wir würden ja auch nie be­haupten, dass ein Vogel dieselbe Erfahrung hat wie ein Fisch.

Autor: Kabir Bäter
Preis: 19,80 Euro

Erhältlich am Institut.